Schreiben im Wahn des Perfektionismus

Perfektionismus

 

Hallöchen lieber User.

 

Heute gibt es ein paar Gedanken von mir. Ich garantiere für keine logische und durchdachte Reihenfolge. Zusammengefasst wird es darum gehen, wie ich meine Einstellung zum Bloggen und RPGn mit meinem (leider sehr stark ausgeprägten) Perfektionismus vereinbaren möchte und was ich dafür ändern muss. In dem Sinne wird es wohl eher eine Selbstreflexion mit viel allgemeinem Blabla. Mal sehen, was so dabei raus kommen wird 🙂

 

Ich bin gespannt. Du auch? 🙂

 

Wie es begann… 

Wahrscheinlich hätte ich über dieses Thema gar nicht wirklich nachgedacht, wenn es nicht wieder so weit wäre, dass sich meine beheimatete RPG-Plattform selbst ins Aus schießen würde. Doch leider steuert genau diese Seite momentan mit großen Schritten auf den Abgrund zu. Leider habe ich das zu oft erlebt, als dass es nicht offensichtlich wäre. Allerdings bin ich es diesmal wirklich Leid, mir einen Ersatz suchen zu müssen. Zumal es mittlerweile überall Regeln gibt, die besagen, dass man X mal die Woche etwas schreiben soll. Was bei meiner Motivation momentan zu einem Kick führen würde, bevor ich einen Post gesetzt habe. Also baue ich nun seit Tagen meine eigene RPG-Seite auf, auf die ich, wenn es hart auf hart kommt, mit meinen PPs auswandern kann. 

 

Wie ich so an dieser Seite gebastelt habe, fragte ich mich immer wieder, warum ich diese ganze Arbeit eigentlich auf mich nehme. Ich schlag mich ja offenbar aus irgendeiner Motivation heraus mit Dingen herum, die mich beim bloßen Gedanken schon nerven. Darüber hinaus werde ich auch mit dieser Seite sicherlich nicht mehr schreiben, als bisher. Was wirklich kaum nennenswert ist. Also warum das Ganze? 

 

Wahrscheinlich macht es mir ja doch irgendwie Spaß. 

 

Mein größtes Problem ist wohl nicht einmal meine Motivation, etwas zu schreiben. Ich schätze, ich steh mir einfach, mit meinen Erwartungen an mich, selbst im Weg. Wie ich den Blog reaktiviert habe, ist mir erst richtig bewusst geworden, was ich bisher geleistet habe. 1000+ Wörter in einem Beitrag? Kleinkram. Inhalte, die die Welt von Grund auf erklären? Bis zum Abwinken. Jeder versteht es? Wahrscheinlich sogar jeder, der es lesen kann. Egal in welchem Alter. Ich leiste etwas und das sehr penibel und kleinlich. Einfach weil ich weiß, dass ich es kann und es offenbar auch der Welt zeigen möchte. Dabei fühle ich mich gar nicht so, wie dieser Satz gerade klingt – wie die Elite. Ernsthaft. Tu ich wirklich nicht.

 

Was ich jedoch mit Gewissheit sagen kann: Ich beweise mir stetig, dass ich es kann. 

Hallöchen Perfektionismus. Wie geht es dir, mein Hassfreund? 

 

Und schon haben wir die Blockade gefunden. Ja, das Schreiben macht mir Spaß. Genauso wie das Gestreite mit meinen X Charakteren. Aber wie es geschrieben steht, soll perfekt sein. Dabei regen mich schon die kleinsten Rechtschreibfehlerchen auf, die ich fabriziert habe. Was mir meist erst vieeeeel zu spät auffällt. Ärger vorprogrammiert.

Das selbe Phänomen habe ich auch mit dem Blog erlebt: Alles war haarklein durchgeplant und perfektioniert. Dann kam der Crash und alle Planung etc. war futsch. Warum? Weil mir ein leichtsinniger Fehler unterlaufen ist und ich Held natürlich alle geplanten Inhalte in der WP Software hatte. Geil. Ergo noch mehr Ärger über mich selbst.

 

Also vermeide ich das Schreiben und Bloggen. Ganz simple Psychologie: „Du schaffst es ja sowieso nicht, dich zufrieden zu stellen. Also lass es doch einfach.“ Klar, der einfache Weg ist der Sicherste. Steine sind nur unnötige Aufreger, die einem das Hobby vermiesen. Mehr ist es ja sowieso nicht. Warum also viel Energie darauf verwenden, die man vielleicht fürs Studium brauchen könnte? Das sowieso Unmengen davon verschlingt.

 

 

Hier lege ich mal kurz ein Geständnis ab (meine Dozenten wären jetzt stolz auf mich): Ich schreibe diese Gedanken gerade eher so, als würde ich einen Post einer meiner Charaktere verfassen. Ich blicke auf mich also von der „Meta-Ebene“ herab. Beobachte mich so, als wäre ich nicht ich. Klingt verrückt, ich weiß. Aber das hilft mir gerade wirklich, die passenden Worte zu finden.

 

Jetzt weiß ich also, woran ich mich selbst aufhänge. Doch wie kann ich das jetzt fürs Schreiben und Bloggen nutzen?

Wie ich so über die Beantwortung nachgedacht habe, fiel mir auf, dass meine eigene Ansicht zum Bloggen vollkommen merkwürdig ist: „Eigenes ist total unwichtig. Wichtig ist Neutralität, Information und Wissensweitergabe.“ Klingt nicht wie ein Blog. Mehr wie eine Zeitung oder ein Bericht im TV. Also mehr Persönlichkeit statt Perfektionismus. Fängt mit diesem Beitrag ja schonmal gut an, oder? 😀

Beim Schreiben generell wird die vermeintliche „Lösung“ schon schwerer. Und nein, ich kann meinen Perfektionismus nicht von jetzt auf gleich einfach ausschalten und jeden Fehler ignorieren, der mir unterläuft. Es wird wohl noch etwas Zeit zum Nachdenken nötig sein, um hier etwas zu finden, was ich ändern kann. Immerhin bin ich der Lösung schon allein dadurch einen Schritt näher gekommen, dass ich den Übeltäter identifiziert habe. Besser als gar nix! Ich bleibe jedoch am Ball. Versprochen. Vielleicht teile ich mich ja irgendwann mit, wenn ich mehr herausgefunden habe. Vielleicht 😉

 

Jetzt sind meine Gedanken aus dem Kopf geschrieben und ich bin erleichterter. Zeit, neues anzugehen 😀 Bis bald!

 

In dem Sinne.

Grüße,

ich 🙂

Da bin ich wieder!

Blog
 
Hallöchen lieber User!
 
Du hast lange nichts mehr von mir gehört, das tut mir Leid. Wie kurz angedeutet, hatte ich Glück, noch so viel retten zu können, wie du auf dieser Seite momentan siehst. Ausgelöst wurde das ganze durch eine Mobile Seite, die ich für diesen Blog einrichten wollte… Naja jetzt bin ich von dem Gedanken zumindest geheilt. Auch wenn es mir widerstrebt, das zu sagen: Da müssen sich die Mobile-Nutzer leider mit der mobilen Version von Jetpack anfreunden. Glaube mir, ich finde die selbst nicht berauschend…
Mal sehen, ob ich die nächsten Tage noch weiter an diesem Blog arbeiten kann, steht als nächstes auf alle Fälle mal ein doppelt und dreifaches Backup an. Da muss ich mich jedoch erst mal schlau machen, wie das funktioniert. Ist offenbar nicht so einfach wie ein „Ich drücke auf einen Knopf und er speichert mir die Sicherung“. Naives ich. Vorher wird es hier noch keine neuen Inhalte geben. Ich will diesen Verlust nicht noch einmal haben wollen! (Mal abgesehen davon, dass ich sowieso erstmal wieder die Über-Seiten und die Startseite füllen muss :-D)
 
Ich muss mich an der Stelle übrigens nochmal explizit bei Jo (https://beschreibend.com/) für die viele Hilfe bedanken! Sie hat sich liebenswerterweise mit dem WP-Support auseinander gesetzt und mir meine ganzen bisherigen Posts gerettet. Unendlich vielen Dank an dich! ♥♥♥
 
Aber gut, genug des Genörgels! Der Blog ist wieder online und alles Wichtige ist auch wieder eingetragen!
Das ist jetzt eher ein Grund zum Feiern! Also feiere ich. Und freue mich! Usw. 
 
PARTEEEEEEY!
 
Und weil ich so fröhlich bin und der allererste Blogpost nicht mehr existiert, kille ich mit diesem Eintrag die chronologische Reihenfolge aller Beiträge. Denn mit dem Zurückkehren des Blogs beginnt eigentlich wieder alles neu. Also Hall of Fame #1 😀 Wuhuuu!
 
Wie es hier weiter geht, habe ich ja vor Urzeiten schon hier geschrieben, das muss ich also nicht noch einmal wiederholen. Also belasse ichs bei dem Feiern!
 
In dem Sinne.
Grüße,
ich 😀

Wie es weiter geht – Neuigkeiten

 
Hallöchen, lieber User.
 
Falls du den Blog schon kennst, wird dir vielleicht bekannt sein, dass ich alle bisherigen Beiträge in einem zweitägigen Rhythmus veröffentlicht habe. Zwar konnte ich das (bis auf die letzten Tage über) ganz gut bewältigen, habe jedoch gemerkt, dass es zu viel ist. Zumindest wenn man noch ein bisschen Qualität in den Texten haben möchte 😉 Und ich mein Leben nicht vernachlässigen will.
Lange Rede, kurzer Sinn: 
Ich werde alle neuen Beiträge ab sofort unregelmäßig veröffentlichen. Mal sehen, ob mir das mehr Gelegenheit für Pausen gibt, als bisher. Außerdem wird das nächste Projekt nicht so lang werden.
 
Womit wir beim Thema des nächsten Projekts wären: Dem Posting
Es wird um den Aufbau, Regeln, Schreibweisen etc. gehen. Genaueres folgt in den nächsten Tagen, sei gespannt 🙂
 
Bis dahin sind noch ein/zwei Specials geplant, die jedoch eine Überraschung sein werden.
Nur ein Tipp: Es wird die neue Kategorie „Meine Meinung“ geben. Mach dich auf gnadenlose Kritik gefasst, gemixt mit nicht so schönen Floskeln und verpackt in purem Sarkasmus. Eine „neutrale“ Schreibart, wie ich sie größtenteils bei den Charaktererstellungsblogs verwendet habe, ist schön und gut, aber nicht für die eigene Meinung geeignet. Behaupte ich. Deswegen diese neue Kategorie.
 
Die letzte Neuerung dürfte sofort ins Auge gefallen sein: Ab sofort bekommt jeder Beitrag sein eigenes Bildchen. Da wird mein Bildbearbeitungsprogramm heiß laufen!
Die alten Beiträge bekommen ihre Bilder in der nächsten Zeit genauso, wie eine gründliche Überarbeitung der Texte. Bei dem ein oder anderen Beitrag merkt man dann doch, dass ich den nachts um weiß der Geier wann geschrieben habe…
 
Mit diesen Neuigkeiten verabschiede ich mich auch schon wieder 🙂
 
In dem Sinne.
Grüße,
ich
 
P.S.: Wie gefällt dir der Blog bisher so? 🙂

Jetzt wird gearbeitet!

Steckbrief
 
Hallöchen, lieber User.
 
Willkommen beim nun wirklich letzten Beitrag zum Projekt „Wie erstellt man einen RPG-tauglichen Charakter?“. Heute wandeln wir den ganzen Theoriekram der vorherigen Teile in die Praxis um. Also wird es eine Erstellung eines Charaktersteckbriefs zu bestaunen geben. Hin und wieder werde ich Kommentare dazwischen fügen, damit alles etwas nachvollziehbarer ist.
Wie bereits im Titel angemerkt, stellt dieser Beitrag nur eine kleine Ergänzung zum eigentlichen Erstellungsprozess dar und muss nicht zwingend beachtet werden 🙂 Ein paar Tipps zu beherzigen, kann trotzdem nicht schaden.
 
Los geht’s!
 

1. Art des Steckbriefs

Bevor mit der Erstellung des Steckbriefs begonnen werden kann, solltest du dir erst einmal überlegen, wie dieser zum Schluss aussehen soll. Es gibt die wildesten Möglichkeiten, Steckbriefe zu gestalten. Die Kreativität kennt hier keine Grenzen. 
 
Ein paar Beispiele: 
 
• Ein gängiger Charakterbogen mit Stichpunkten der einzelnen Eigenschaften/…
• Steckbrief in reiner Textform
• „Tagebucheintrag“ aus der Sicht des Charakters, wo er über sich schreibt und sich beschreibt
• Für „bekannte“ Personen: Mögliche Einträge über sie aus Geschichtsbüchern
uvm.
 
Solltest du dich für eine andere Form als den stichpunktartigen Steckbrief entscheiden, lohnt es sich, die einzelnen Merkmale des Charakters im Vorfeld zu notieren. Schnell sind wichtige Eigenschaften vergessen. Das kann ärgerlich werden. Besonders, wenn man alles wieder ändern muss.
 
Ich werde hier beispielhaft mit dem „gängigen“ Steckbrief weiter machen.
 

2. Der Steckbrief in der Erstellung

Im Folgenden werden die einzelnen Teile der Charaktererstellung erst einmal einzeln erklärt und dann in einem Steckbrief zusammen gefügt. Ich gehe für dieses Beispiel von einem High-Fantasy (Mittelalter-Fantasy) Genre aus.
 
Allgemeines
Geschlecht: Männlich
Alter: 25 – 30 (Erwachsener Meister mit Berufserfahrung, sollte schon in der Lage sein, einen Lehrling auszubilden)
 
Aussehen: 
• Statur: Muskulöse Arme, rundlicher Bauch, ca. 1,60m groß
• Haarfarbe/Frisur/Augenfarbe/Hautfarbe: Schwarzes Haar, das bis zur Hälfte des Halses reicht/Braune Augen/ leicht gebräunte Haut
• Kleidungsstil: Kleidungsstil der Arbeiterklasse ohne Accessoires oder sonstige Extras
• Besondere Merkmale: Narbe, die sich über seinen linken Arm zieht
 
Rasse
Für dieses Muster entscheide ich mich für die Rasse „Mensch“. Wenn jemand ein Beispiel für eine eigene Rassendefinition möchte, der kann gern darum bitten 🙂
 
Beruf & Stand in der Gesellschaft
Beruf: Wirt eines unbedeutenden Gasthauses; zuständig für den Barbereich & Brauen von Bier. Einkauf & Kochen & Sauberhalten der Zimmer übernehmen seine Frau, seine Tochter und sein Lehrling. 
Ansehen & Stand in der Gesellschaft: Verdient so viel, wie er und seine Familie zum Leben braucht, muss aber nicht jedes Silberstück umdrehen, wenn er etwas kaufen möchte -> Solide mittlere Gesellschaftsschicht
Berufsfähigkeiten: Hat eine gewisse Kraft in den Armen (durch Fässer heben/rollen/…), kann gut über Belanglosigkeiten plaudern
 
Hier sollte eine Änderung des vorher festgelegten Aussehens vorgenommen werden: Demnach trägt der Charakter bei der Arbeit eher abgetragene Kleidung mit einer Schürze. Ansonsten Kleidung, die ihn als Mann der Mittelschicht auszeichnet.
Außerdem wird das Alter aufgrund der beruflichen Erfahrung auf 30 Jahre geändert
 
Wesensmerkmale
• Stellt Gesetze über alles auf der Welt
• Hat einen hohen Anspruch an sich und seine Umwelt
• hat keine Probleme damit, sich mit Anderen zu unterhalten
• kann und will sich aber nicht in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellen
• hat ein offenes Ohr für alles und kann Geheimnisse gut bewahren
• ist seiner Familie gegenüber sehr streng/strafend und spricht mit ihnen nicht viel
• kann es nicht akzeptieren, keinen Sohn zu haben & schiebt die Schuld daran gern auf seine Frau
Ergänzung aus Berufsfähigkeiten: kann gut über Belanglosigkeiten plaudern
 
Stärken/Schwächen
Stärken:
• kann, für seinen Geschmack, recht gutes Bier brauen
• Kann sehr gut rechnen
Schwächen:
• trinkt oft mehr von seinem eigenen Bier, als seine Gäste
• ist Stammgästen gegenüber etwas zu spendabel
• ist ein miserabler Sänger
 
Fähigkeiten
Körperlich: (Berufsfähigkeit) hat durch Fässer rollen/tragen/… eine gewisse Kraft in den Armen; ist links aufgrund einer Verletzung beim Heben eines Fasses, schwächer
Wissen & Anwenden: Kann in gewissem Maß Geld wechseln, lesen & schreiben. Spricht nur seine Heimatsprache
Handwerklich: Hat irgendwann einmal Laute spielen gelernt. Aber in wie weiter er das heute noch beherrscht ist fraglich.
Waffenkunde: Trägt immer einen Dolch zur Selbstverteidigung mit sich herum. Allerdings kann in den Händen eines Wirtes auch ein Glas zur Waffe werden…
 
Vorlieben/Abneigungen
• + mag gute Musik und gutes Bier
• + legt sehr viel Wert auf Ordnung
• + kann von Klatsch und Tratsch nicht genug kriegen, auch wenn er nicht dazu neigt, ihn selbst zu verbreiten
• – hasst es, wenn unwissende versuchen, Musik zu machen
• – kann Ungehorsam seiner Familie nicht ausstehen
 
Hintergrundgeschichte
-> Aufgewachsen in einer ebenfalls mittelschichtigen Familie mit 3 älteren Brüdern, erbte das Wirtshaus
-> Konnte sich bei seinen Brüdern nie durchsetzen; musste alles erledigen; redete sie eher „voll“
-> Familie lebte damals in dem selben Dorf, wie er heute (er kennt also nicht viel von der Welt)
-> Hat auch ein sonst recht unspektakuläres Leben hinter sich
Änderungen, die sich aufgrund der Hintergrundgeschichte ergeben:
Vorliebe – Liebt es, Geschichten über das Reisen zu hören
Herkunft – Dorf XY
 
Name
Komplett selbst zusammen gebauter Name: Garren
Ich garantiere nicht dafür, dass es diesen nicht Namen bereits gibt! 🙂
 

3. Fertiger Steckbrief

Allgemein
Name: Garren
Geschlecht: Männlich
Alter: 30
Rasse: Mensch
Herkunft: Dorf XY
Beruf: Wirt eines eher unbedeutenden Wirtshauses
Verdienst & Stand in der Gesellschaft: Verdient so viel, wie er und seine Familie zum Leben braucht, muss aber nicht jedes Silberstück umdrehen, wenn er etwas kaufen möchte -> Solide mittlere Gesellschaftsschicht
 
Aussehen
Statur: Muskulöse Arme, rundlicher Bauch, ca. 1,60m groß
Haarfarbe/Frisur/Augenfarbe/Hautfarbe: Schwarzes Haar, das bis zur Hälfte des Halses reicht/Braune Augen/ leicht gebräunte Haut
Kleidungsstil: Trägt bei der Arbeit eher abgetragene Kleidung mit einer Schürze. Ansonsten Kleidung, die ihn als Mann der Mittelschicht auszeichnet.
Besondere Merkmale: Narbe, die sich über seinen linken Arm zieht
 
Charakter
• Stellt Gesetze über alles auf der Welt
• Hat einen hohen Anspruch an sich und seine Umwelt
• hat keine Probleme damit, sich mit Anderen zu unterhalten
• kann und will sich aber nicht in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellen
• kann gut über Belanglosigkeiten plaudern
• hat ein offenes Ohr für alles und kann Geheimnisse gut bewahren
• ist seiner Familie gegenüber sehr streng/strafend und spricht mit ihnen nicht viel
• kann es nicht akzeptieren, keinen Sohn zu haben & schiebt die Schuld daran gern auf seine Frau
 
Vorlieben/ Abneigungen
• + liebt es, Geschichten über das Reisen zu hören
• + mag gute Musik und gutes Bier
• + legt sehr viel Wert auf Ordnung
• + kann von Klatsch und Tratsch nicht genug kriegen, auch wenn er nicht dazu neigt, ihn selbst zu verbreiten
• – hasst es, wenn unwissende versuchen, Musik zu machen
• – kann Ungehorsam seiner Familie nicht ausstehen
 
Stärken/ Schwächen
Stärken:
• kann, für seinen Geschmack, recht gutes Bier brauen
• Kann sehr gut rechnen
Schwächen:
• trinkt oft mehr von seinem eigenen Bier, als seine Gäste
• ist Stammgästen gegenüber etwas zu spendabel
• ist ein miserabler Sänger
 
Fähigkeiten & Fertigkeiten
Körperlich: (Berufsfähigkeit) hat durch Fässer rollen/tragen/… eine gewisse Kraft in den Armen. Ist im linken Arm, aufgrund einer Verletzung beim Heben eines Fasses, schwächer
Wissen & Anwenden: Kann in gewissem Maß Geld wechseln, lesen & schreiben. Spricht nur seine Heimatsprache.
Handwerklich: Hat irgendwann einmal Laute spielen gelernt. Aber in wie weiter er das heute noch beherrscht ist fraglich.
Waffenkunde: Trägt immer einen Dolch zur Selbstverteidigung mit sich herum. Allerdings kann in den Händen eines Wirtes auch ein Glas zur Waffe werden…
 
Geschichte
Aufgewachsen in einer mittelschichtigen Familie, hatte Garren schon früh gelernt, dass man sich sein Geld erarbeiten musste. Sein Vater hatte stets zu sagen gepflegt: „Sind deine Gäste zufrieden, wirst du mehr Geld bekommen.“ Daraufhin war eine Runde Getränke für Alle gefolgt.
Seine drei älteren Brüder hatten ihm stets Aufgaben aufgetragen, die er erledigen musste. Sich gegen sie durchzusetzen, war für Garren unmöglich gewesen. Außer ihm war es gelungen, die Älteren mit einer Rede über Sinnlosigkeiten zu vertreiben. Was er, mit zunehmendem Alter, immer besser zu Stande gebracht hatte.
Die Familie hatte in Dorf XY gelebt, in dem Garren heute noch wohnt. Es hatte immer so viel Arbeit gegeben, dass es nie möglich gewesen war, größere Reisen zu unternehmen. Der Junge hatte zwar immer wieder kurze Ausflüge mit seinen Brüdern unternehmen dürfen, war jedoch nie weiter, als bis in die umliegenden Dörfer und die nächst gelegene Stadt, gekommen. Demnach beneidete er all die Reisenden, die in dem familiären Gasthaus untergekommen waren und von Erlebnissen erzählt hatten, von denen Garren nur träumen konnte. Mittlerweile war sein Erkundungsdrang gesunken. Zwar konnten ihn die Geschichten seiner Gäste noch immer zum Träumen verleiten, er wollte aber nicht mehr unbedingt alles selbst erleben.
 
(Ich gebe zu, das ist eine sehr kurze Vergangenheitsbeschreibung. Soll ja auch nur ein grobes Exemplar sein 😉 )
 

Schlusswort

Im Vergleich zu den ganzen Punkten, die man bei der Charaktererstellung beachten muss, ist der Steckbrief schnell geschrieben. Die größte Herausforderung liegt hier nur in der Frage, ob es ein „klassischer“ Stichwort-Steckbrief werden soll oder nicht. Ansonsten ist die Vorarbeit ja schon lang getan.
 
Abgesehen davon ist das Projekt der Charaktererstellung nun endgültig beendet. Es gibt nun keine Zusätze mehr. Versprochen! Lassen wir uns überraschen, was die nächsten Beiträge so mit sich bringen werden 🙂
 
In dem Sinne.
Grüße,
ich 🙂

Nicht jedes Glitzern ist ein Klischee

Klischee
 
Hallöchen, lieber User. 
 
Schön, dass du dich zu Teil 9 des Projekts „Wie erstelle ich einen RPG-tauglichen Charakter?“ eingefunden hast. Dieser Teil ist ein kleiner Exkurs in die Welt der Klischees und Stereotypen. Der billigen 0815-Charaktere, wie sie überall dort zu finden sind, wo das Niveau eine Handcreme ist. Allerdings behaupte ich, dass es keinen Charakter gibt, der nicht mindestens ein Klischee in sich vereint. Du glaubst mir nicht? Dann lies doch einfach weiter 😉
 

1. Was ist ein „Klischee“?

Wenn man „Klischee“ hört, verdreht man unweigerlich die Augen. Allein das Wort „Klischee“ an sich ist also schon mit schlechten Erfahrungen/Meinungen/… behaftet. Doch weswegen? Betrachten wir doch einfach mal die „Arten“ von Klischees:
 
• Nicht gelungene Kopie/Abklatsch einer Vorlage
• Eingefahrene Meinung und Vorurteil
• Stereotyp
• „Viel Text ohne Inhalt“ bzw. „Leeres Gerede“
 
Jede Form des Klischees beeinflusst eine andere. Man wird also nie frei von einem Klischee sein.
 
Klischee als nicht gelungene Kopie/billiger Abklatsch einer Vorlage
Leider neigen besonders Charaktere, die auf Grundlage bereits vorhandener Serien entstehen, dazu, zu einem Klischee zu werden. Vielleicht sieht der Steckbrief noch „perfekt“ aus. Doch spätestens im Posting entpuppt sich der Charakter als flach und nicht annähernd so dargestellt, wie er in der Serie zu sehen/zu hören/… ist. Dabei liegt das weniger an der Schreibfähigkeit des Spielers, als an der Tatsache, dass man Vorlagen nicht 1:1 wiedergeben kann. Der Schreiber lässt den Charakter so agieren, wie er meint, dass das Original handeln würde. Das gefällt seinem Mitspieler dann wiederum nicht, weil er eine ganz andere Meinung von dem Charakter hat und stempelt den Charakter des PPs als billigen Abklatsch ab. Daraus entsteht auf beiden Seiten Unmut. 
 
In diese Kategorie gehören auch Charaktere, die man schon 1000 Mal gesehen hat. Oder man meint, sie 1000 Mal gesehen zu haben. Alle scheinen die gleichen Eigenschaften zu haben und sich identisch zu verhalten. Dabei wird der 1000. Charakter noch schlechter dargestellt, als seine Vorgänger. Böse ist, wer hier nach Vorurteilen schreit. 
BÄM perfekter Übergang!
 
Klischee als eingefahrene Meinung und Vorurteil
Jeder kennt sie, jeder hat sie. Seine eigenen kleinen Vorurteile. Manche sind gut gehütet und werden niemals überdacht und manche finden ihren Weg in die Freiheit. Es ist schwer, einen Charakter zu erstellen, der nicht bei mindestens einem PP eine vorgefertigte Meinung hervor ruft.
 
Beispiel: „Killy“ kämpft sich durch das Leben, indem er andere bestielt. 
Wer hat zu diesem Satz nicht direkt ein Bild von einem Charakter im Kopf? Wer beschränkt sein Bild nur auf diesen einen Satz? Ich wage zu behaupten, dass das kaum einer tut. Fakt ist, dass allein die Tatsache, dass Killy stiehlt, verschiedenste Meinungen in den Menschen hervorruft. Von Sozialschmarotzer, über Krimineller, bis hin zu Abschaum werden alle möglichen Vorurteile erscheinen. Erst, wenn man offen für weitere Informationen über den Charakter ist, wird man dieses Vorurteil überwinden können. Oder auch nicht, wenn die weiteren Punkte die eigene Befürchtung bestätigen.
 
Klischee als Stereotyp
Stereotypen sind Eigenschaften, die gewissen Gruppen zugeschrieben werden. Also eine Frau kann nur …, ein Mann kann nur …, blonde Frauen sind dumm, usw. Diese Art der Klischees verschwimmt meist mit den Vorurteilen und ist schwer davon abzugrenzen.
 
Stereotypes Verhalten dagegen beschreibt Verhalten, das ‚typisch‘ männlich oder ‚typisch‘ weiblich ist. Hier gibt es klare Unterscheidungen, was eine Frau tut und was nicht. Das Gleiche auch für den Mann. „Das ist nicht damenhaft“ entspringt übrigens der stereotypen Sichtweise davon, wie sich eine Frau zu verhalten hat. 
 
Klischee als „viel Text ohne Inhalt“ bzw. „Leeres Gerede“
Ich schätze, dass bei meinen bisherigen Beiträgen sicherlich das ein oder andere „Blabla“ dabei war. Keiner schreibt nur das, was wichtig und nützlich ist. Vieles wird dazu geschrieben, weil man der Meinung ist, man müsste nochmal und nochmal und nochmal erklären, worauf man hinaus will. Allerdings gibt es auch Texte, bei denen man sich regelmäßig denkt: „Was soll ich damit jetzt anfangen?“ Dabei liegt hier das Problem weniger an mangelnder Rechtschreibung, als an der Tatsache, dass der Schreiber einfach nicht „auf den Punkt kommt“. Da werden Floskeln aneinander gereiht, vielleicht noch ein oder zwei Gedanken des Charakters und das war es dann auch schon. Weiterhin wird die Umgebung beschrieben. Wieder. Und wieder. Und wieder. 
 
Du merkst also, dass ich hier schon so meine Erfahrungen gemacht habe und damit nicht mehr ganz vorurteilsfrei schreiben kann. Was die Annahme bestätigt, dass sich alle Arten von Klischees aufeinander beziehen 😉
 

2. Wie geht man mit Klischees um? 

Am aller wichtigsten ist es, sich der Tatsache bewusst zu sein, dass man immer von Klischees umgeben ist. Selbst in Redewendungen sind Vorurteile oder Stereotypen vorhanden. Es ist etwas, das man nicht von sich weisen kann. Niemand kann sich darüber erheben und behaupten, dass er „ohne Klischees“ wäre. Das würde unter Anderem auch voraus setzen, dass er nie leere Worte von sich geben würde. Genauso ist es mit den RPG-Charakteren. Kein Charakter ist klischeelos. Bei manchen sind zwar offensichtlichere Klischees eingebaut (z.B. stereotype Verhaltensweisen), aber das muss nicht sein. Ein Charakter hat seine eigene Meinung, er hat seine Vorurteile und er hat sicher auch hier und da Momente, in denen er nicht der perfekte Redner ist. Das alles macht ihn in verschiedenster Art zu einem ‚klischeehaften‘ Charakter.
 
Wir haben jedoch festgestellt, dass Klischees eher mit schlechten Erfahrungen behaftet sind. Wie kann man das jetzt vereinen?
 
Die Antwort wird nicht jedem gefallen: Man muss sich an seiner eigenen Nase fassen und seine „Vorurteile“ zu den Klischees überdenken. Denn negative Erfahrungen bestärken nur die eingefahrene Meinung, dass ein Klischee falsch ist. Dabei ist „Klischee“ nur ein Wort. Erst die Erfahrungen machen aus diesem Wort eine verpönte und nie gewollte Eigenschaft.
 
Wie wäre es also, mit ein paar Denkanstößen?
 
• Hast du diesen Charakter wirklich schon 100 Mal gesehen? Findest du Eigenschaften, die sich unterscheiden?
• Kannst du deinem PP nicht einfach sagen, dass deine Sicht von dem vorgefertigten Charakter XY anders ist, als er ihn darstellt?
• Kannst du den vorgefertigten Charakter deines PP trotz der Unterschiede zum Original lieben lernen?
• Ein Vorurteil schleicht sich in deine Gedanken. Wie wäre es, dem Charakter trotzdem die Chance zu geben, ihn näher kennen zu lernen?
• Blond, blauäugig und blöd? Wenn du mit den Augen rollst, dann schau dir den Steckbrief nochmal an. Gibt es Punkte, die du trotzdem magst?
• Kann das ’sinnlose Blabla‘ in einem Post irgendwie gegen den betreffenden Charakter gewendet werden? (Jah, hier bin ich gern mal böse <D Es reicht ja auch schon ein sarkastischer Kommentar von einem anderen Charaker)
 

Schlusswort

Klischees haben meistens einen ekelhaften Beigeschmack. Sie werden überstrapaziert oder einfach falsch eingesetzt. Dabei steckt selten böser Wille dahinter. Doch das falsche Nutzen von Klischees bestätigt auf anderen Seiten wieder Vorurteile und ein endloser Kreislauf an Abneigung entsteht. Hier muss jeder seine Meinung hinterfragen und herausfinden, ob er seine Sorge, wieder ein RPG in der Klischeehölle versinken zu sehen, irgendwie schwächen kann. Denn man steht sich immer selbst im Weg. Sich mit seinen PPs darüber auszutauschen kann helfen und wer weis? Vielleicht trauen sich dann mehr ‚klischeehafte‘ Charaktere in das RPG.
Denn:
Klischees können auch gewollt eingebaut worden sein, um dem Charakter ein wenig Pfiff zu verleihen.
 
In dem Sinne.
Grüße,
ich

Wie darf ich dich denn ansprechen?

Namen
 
Halli, hallo, hallöchen, lieber User.
 
Schön, dass du dich beim eigentlich letzten Beitrag zum Projekt „Wie erstellt man einen RPG-tauglichen Charakter?“ eingefunden hast. Heute erhält der erstellte Charakter seinen Namen und damit wird er bereit sein, auf die Welt los gelassen zu werden.
Fragst du dich nun, weswegen oben „eigentlich letzter Beitrag“ steht? Ganz einfach: Mit der Namensgebung endet die eigentliche Charaktererstellung. Die erdachte Person wird fertig sein. Die weiteren Beiträge zu diesem Thema sind nur noch Anhängsel. Sie können beachtet werden, müssen es aber nicht.
Aber zurück zum Thema. Viel Spaß mit der Benennung des Charakters! 🙂
 

1. Allgemein

Bei der Namensgebung sind Zeitalter und Ort des RPGs von besonderer Bedeutung. Oder besser gesagt das Zeitalter des RPGs und der Herkunftsort des Charakters.
Nimmt man z.B. die heutige Zeit, sind Personen mit Namen, die nicht dem bespielten Land entspringen, alles andere, als selten. Globalisierung und Mulikulti-Trend seien gedankt. Doch das ändert sich, wenn man die Epoche ändert. Wie sieht es beispielsweise in der Renaissance aus? Dem Mittelalter? Oder vor der Entdeckung Amerikas? Transportmittel waren in unterschiedlichen Maßen vorhanden und damit kam man auch langsamer voran. Oder gar nicht, wenn man Inselbewohner war und von Schiffen noch nie etwas gesehen hatte. Heißt: Es war in manchen Zeiträumen und an manchen Orten sehr schwer, bis unmöglich, in ein anderes Land zu gelangen. Also wird es eine Mischung der Herkunft genauso selten gegeben haben, wie diverse ‚ausländische‘ Namen. (Renaissance ist hier übrigens nur ein Beispiel für eine andere Epoche, nicht für erschwerte Transportmittel 😀 )
 
Eine weitere Unterscheidung ist im RPG-Genre zu treffen. Befindest du dich in einem RPG, das nicht einmal den kleinsten Fantasy-Anteil hat, dann solltest du dich lieber an den geschichtlichen Epochen und deren Namen orientieren. Alternativ an Namen mit Bedeutungen. Ist Fantasy ein fester Bestandteil, bist du freier in der Namenswahl. Sie sind nicht mehr so stark an geschichtliche Hintergründe gebunden. Das bedeutet mehr Freiraum und lässt Platz für selbst erfundene Benennungen.
 
Darüber hinaus bin ich persönlich eine Vertreterin von „so wenig gängige Namen, wie möglich“. Man kann Namen aus dem echten Leben ganz einfach abändern und schon hat man nicht mehr diesen Einheitsbrei von Hans, Kevin oder den Nachnamen Maier und Müller. Es gibt in der direkten Umwelt genug Leute mit solchen Namen. Warum also in ein RPG verschleppen?
Diese Einstellung spiegelt sich auch sehr in meinen folgenden Ausführungen zur Namensfindung wider. Solltest du eher an ‚beliebten‘ Namen interessiert sein, so wirst du hier nicht fündig werden. Dann sei dir einfach mal deine Suchmaschine des Vertrauens ans Herz gelegt.
 

2. Vornamen

Vom Mittelalter bis heute – Epochenbezogene Namen
Sollte man sich dafür entscheiden, den Charakter nach dem „Trend“ der RPG-Zeit zu benennen, sollte man im Hinterkopf behalten, dass sich dieser Trend von Land zu Land unterschiedlich entwickelt hat. Wahrscheinlich könnte man Gemeinsamkeiten finden, wenn man sich damit beschäftigen würde. Allerdings ist mein Vorrat an geschichtlich benannten Charakteren so gering, dass ich mich in diesem Bereich kaum auskenne.
 
Meine Recherche hat jedoch einen sehr spannenden Beitrag, zu der Namensentwicklung in (Vor-)Deutschland, ans Tageslicht gebracht. Daran möchte ich dir zumindest die Geschichte deutscher Vornamen näher bringen.
 
800 n. Chr.: Volk der Germanen
Glaubten daran, dass die Namen Einfluss auf die Person haben. Gaben den Kindern einen Namen, der aus zwei Worten bestand, die zu den Themen Natur, Gewalt oder Krieg gehörten. Z.B. Brun (Brustpanzer) Hild (Held) – Brunhild = Heldin im Brustpanzer (für weibliche Personen) oder Adal (Edel) Fried (Beschützer) – Adalfried = Edler Beschützer (für Männer)
Nicht zu verwechseln mit den Römern, deren Namen nur aus der Eigenschaft entsprang, die die Person jedoch am Stärksten ausmachte. (Claudia = Die Hinkende)
Ab 4. Jahrhundert: Christentum verbreitet sich
Ab 11. Jahrhundert: Germanen und deren Götter sind durch den Glauben an einen Gott ersetzt
Namen werden nun nach biblischem Vorbild geprägt. Z.B. Martha und Maria auf der weiblichen Seite/Aaron und David bei den Männern. Im Verlauf des Mittelalters wird es sogar Pflicht, das eigene Kind nach Heiligen zu benennen. Der Glaube an einen extra Schutz durch diese Namensgebung wächst.
15. Jahrhundert: Martin Luther spaltet die Kirche und damit auch den Trend der Namensgebung
Katholische Seite: Kinder werden weiterhin nach biblischem Vorbild benannt und bekommen vermehrt Zweit- und Drittnamen
Protestantische Seite: Kinder bekommen sowohl biblische Namen, als auch germanische. Außerdem werden Namen aus mehreren Worten zusammen gesetzt. Beispiel für solche Wortschöpfungen: Sieg + Friede = Siegfried, Bring + Friede = Bringfriede
Aufklärungszeitalter, Neuzeit, Renaissance: Individuelle Lebensweise wird immer wichtiger & Frankreich wird von allen bewundert
Kinder werden nach eigenen Vorstellungen benannt. Außerdem werden Namen der antiken Griechen und Römer beliebter. Bsp. Cicero (Junge), Felicitas (Mädchen). Frankreich wird im Lauf der Zeit ebenfalls zum Namensvorbild, z.B. Henrie oder Henriette.
Ab 17. Jahrhundert: 
Namen orientieren sich an wichtigen Ereignissen. So bringt die Erscheinung von Shakespeares Romanen britisch geprägte Vornamen nach Deutschland. Aber auch Königs- und Kaisernamen, wie Friedrich und Wilhelm, verbreiten sich immer mehr.
Zeitraum des Nationalsozialismus: 
Deutsche Kinder dürfen keine Namen erhalten, die nicht deutsch klingen. Im Vergleich dazu, dürfen jüdische Kinder, die in Deutschland leben, keinen deutschen Namen bekommen.
Während der Teilung Deutschlands: 
Leute aus Westdeutschland reisen nach Italien, Spanien, … und schnappen dort neue Namen auf. Auch ist es ihnen möglich, Filme aus der ganzen Welt zu sehen. Nicole und Marco sind beliebte westdeutsche Namen.
Ostdeutschland versucht sich irgendwie am Westen zu orientieren. Daraus entstehen eher westlich klingende Namen, wie Mandy und Sindy.
Nach der Teilung bis heute:
Im Lauf der Zeit gewinnt die Individualität wieder an Bedeutung. Es gibt kaum noch Namen mit germanischem Ursprung und auch sonst will mittlerweile jeder seine Kinder auf die schrägste eigene Art benennen.
 
Wer sich den Beitrag übrigens ganz ansehen möchte, hier ist er zu finden: http://www.beliebte-vornamen.de/251-geschichte.htm
 
Namen mit Bedeutung
Bereits in der Geschichte der deutschen Namen gab es Epochen, in denen Namen mit Bedeutungen genutzt wurden. Dies sind Namen, die z.B. verschiedene Eigenschaften des Charakters in sich vereinen. Man kann hier sogar noch einen Schritt weiter gehen und sich seine eigenen tiefgründigen Namen zusammen zimmern. Sogar in der Herkunftssprache des Charakters! Dabei gehst du folgendermaßen vor:
 
1. Suche dir eine Sprache aus, die zu deinem Charakter passt.
2. Nimm dir eine Online-Suchmaschine zur Hand und suche nach Eigenschaften in der gewählten Sprache mit Übersetzung ins Deutsche.
3. Entscheide dich für maximal 2 Eigenschaften, die zu deinem Charakter passen und schreibe dir diese in ihrer Originalsprache auf.
4. Versuche nun, die beiden nun in ein Wort zu packen, so dass es sich für dich sinnvoll anhört.
 
Hast du nur eine Eigenschaft ausgesucht, fällt der 4. Schritt natürlich weg. Außerdem kannst du anstatt Eigenschaften auch nach irgendwelchen Hobbies/Vorlieben oder sonstigen Worten suchen, die zu deinem Charakter passen. Aus diesem Grund wird auch die Namensgebung erst ganz zum Schluss vollzogen. Immerhin ist ja schon fest gelegt, was zu der Person passt und was nicht 🙂
 
Wenn man sich das erste Mal an einen eigenen Namen mit Bedeutung wagt, kann manches sehr schräg klingen. Das liegt einfach daran, dass hier aktiv mit fremden Sprachen gearbeitet wird, um den Charakter glaubwürdiger zu gestalten. Sollte dir der entstandene Name jedoch nicht zusagen, versuche ihn doch mal etwas abzuändern. Sieh dich, für weitere Tipps dazu, einfach im Bereich der Eigenkreationen um.
 
„Eigenkreationen“
Mit eigenen Namen sind nicht nur jene gemeint, bei denen man einfach wild Buchstaben aneinander reiht und sich dabei überraschen lässt, was heraus kommt. In gewisser Weise sind alle Namen, die in irgendeiner Weise abgeändert werden, Eigenkreationen. Deswegen auch die Anführungszeichen in der Überschrift. Es geht hier hauptsächlich darum, sich eine Benennung für seinen Charakter auszudenken, die einem selbst zusagt. Und sei es nur durch einen vertauschten Buchstaben.
 
Generell kann man eigene Namen in verschiedene Grade einteilen:
 
1. Gängiger Name mit vertauschten Buchstaben; z.B. wird aus Anna Arianna
2. Name einer anderen Sprache mit vertauschten Buchstaben; z.B. wird aus Mary wird Lory
3. Komplett erdachter Name
 
„Vertauschte Buchstaben“ steht hier sowohl für einzelne Zeichen, die einfach geändert werden (a wird zu u), als auch für Zeichen, die entweder ganz heraus genommen oder durch mehrere Buchstaben ersetzt werden (i wird zu en). Es ist auch möglich, einfach Buchstaben an den Namen zu hängen, um ein neues Wort zu kreieren (Anna – Arianna).
 
Beim Austausch von Buchstaben stehen dir alle Symbole deiner Tastatur zur Verfügung. Allerdings sei erwähnt, dass ~*# etc. und Zahlen sinnlos bei der Namensgebung sind. Das macht dann mehr den Eindruck von einem Online-Game. Aber das ist ja nicht das RPG, womit wir uns hier beschäftigen 😉
Darüber hinaus ist anzumerken, dass besonders komplett erdachte Namen und Namen mit é,ô, … eher in die Fantasy Sparte gehören! Außer du schaffst es, dir einen halbwegs ’normal‘ klingenden Namen selbst zu bauen. Dann verdienst du Respekt!
 

3. Nachnamen

Auch bei den Familiennamen lassen sich Bedeutungsnamen und Eigenkreationen erschaffen. Dabei gelten die gleichen Regeln, wie sie schon bei den Vornamen zu finden waren. Abgesehen davon gibt es noch ein paar andere Möglichkeiten, um an einen Nachnamen zu kommen. Je nach Zeitalter sind einige auch verbreiteter als andere.
 
• Der Nachname kann den Beruf beinhalten, z.B. Brewer/Brauer für einen Bierbrauer (wird besonders im Mittelaltersetting benötigt)
• Der Nachname kann das Aussehen des Charakters beschreiben, z.B. Braun (vielleicht die Haarfarbe) oder Lang
• Der Nachname kann Hinweis auf den Geburtsort geben (Name des Ortes oder Lage z.B. am Fluss), z.B. Flüsslein oder Berg
• Der Nachname kann Hinweis auf Adel beinhalten (meist mit von und zu im Deutschen)
• Seltener gibt es auch die Möglichkeit, den Vornamen des Vaters bzw. den der Mutter als Nachname zu wählen
 
Suchst du dir einen Nachnamen nach diesen fünf Punkten aus, werden sie direkt etwas über den Charakter aussagen. Denkst du dir einen eigenen Nachnamen aus, wird das nicht zwingend der Fall sein. Außer die Bedeutungen des Namens sind offensichtlich. Du solltest dir mittlerweile im Klaren darüber sein, wie dein Charakter auf andere Charaktere wirken wird und was er nach außen trägt. Ist er z.B. jemand, den man liest, wie ein Buch, dann könnte er einen direkten Nachnamen haben. Ist er eher geheimnisvoll, dann wäre ein erfundener oder sehr komplizierter Nachname passender.
Allerdings ist das keine Pflicht. Beim Nachnamen kannst du eigentlich tun und lassen, was du magst und wie es dir passt. Wenn dein Charakter nicht gerade adlig ist, stehen dir hier alle Möglichkeiten frei.

 

Schlusswort

Einen Charakternamen zu finden ist teilweise wie ein Würfelspiel. Beim ersten Mal würfeln wird ein vorhandener Buchstabe bestimmt und beim zweiten Mal der, der den Ersten ersetzt. Außer man denkt sich gleich eigene Namen aus.
 
Alles in Allem können wir nun stolz auf unsere Leistung sein. Charakter lebt, atmet vielleicht nicht, aber ist überlebensfähig. Und man kann ihn endlich ansprechen! Wenn das keine Meisterleistung ist! Jetzt wird er ins kalte Wasser geschubst und muss sich mit den Charas der Mitspieler herumärgern. Das wird bestimmt ein Spaß!
Also auf, auf zu neuen Abenteuern 🙂
 
In dem Sinne.
Grüße,
ich

Versatile Blogger Award

 

Hallöchen, lieber User.
 
Heute gibt es (leider) noch keinen der angekündigten Meinungs-Beiträge. Das Studium raubt mir gerade jegliche Zeit für intensivere Themen… Shame on me!
 
Naja egal.
 
Dafür präsentiere ich euch den „Versatile Blogger Award“. Also den Award für einen vielseitigen Blogger. Hierbei geht es darum, eher unbekannte Blogs in den Vordergrund und das Rampenlicht zu rücken.
Was soll ich sagen? Ich wurde dafür nominiert! o_o Von der lieben Kani des KaMaMi-Buchblogs! Hätte nie gedacht, dass mein Blog in so einem frühen Stadium schon eine solche „Werbung“ bekommen würde! Demnach
 
DANKE Kani!
 
Und weil eine solche Nominierung ja auch mit Pflichten verbunden ist, hier die „Regeln“ des Awards:
 
✓ Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
• Verrate sieben Fakten über dich
• Nominiere andere Blogger
 
7 Fakten über mich
1. Ich fieber heute schon den ganzen Tag herum. Ein Wunder, dass ich überhaupt in der Lage bin, etwas zu schreiben!
2. Die Bücher, die ich vor Ewigkeiten angefangen habe zu lesen, liegen neben mir und starren mich vorwurfsvoll an…
3. Insgesamt sind das nun schon 3 angefangene und 4 noch ungelesene Bücher.
4. Der Charakter meines letzten RPG-Posts bekam den Titel „süßes Baby“. Er ist 105 Jahre alt.
5. Mein allererster RPG-Charakter lebt auch heute noch. Und er ist noch immer mein absoluter Liebling ♥
6. Ich habe mein Auto nach diesem Charakter benannt.
7. Eine Fakten-über-mich-Liste habe ich seit meiner Youtube-Zeit nicht mehr erstellt. Damals hieß das noch „Tag-Video“.
 
Nominierung anderer Blogger
Hiermit nominiere ich den Blog von
^SaT^ (satishu.de)
Zwar wird seine Antwort sicher auf sich warten lassen, aber das ist es mir allemal wert 😛 (Er läd neue Beiträge nur einmal die Woche hoch und wer weiß, wie viele schon in seiner Warteschlange warten.)
 
Darüber hinaus lege ich das Geständnis ab, dass ich ansonsten eigentlich kaum einen interessanten + unbekannten Blog kenne. Allerdings bin ich der Meinung, dass eine Nominierung irgendwie geizig ist.
 
Hier kommst du ins Spiel.
 
Du hast einen eher unbekannteren Blog? Du wünscht dir mehr Besucher? Du schreibst über Inhalte, die jugendfrei sind? Oder vielleicht schreibst du auch über Themen, zu denen es nicht schon XTausend Blogs gibt? Wünscht du dir einfach neue Leute, die auf deinen Blog aufmerksam werden?
Dann bist du herzlich dazu eingeladen, deinen Blog hier zu verlinken! 🙂 Jeder verlinkte Blog wird von mir nominiert und kann dann auch gleich mit seinem Award-Eintrag beginnen.
Also poliere deinen Blog und hau in die Tasten 🙂 Bin gespannt, wie es sich entwickeln wird!
 
Damit verabschiede ich mich wieder und wünsche dir noch einen schönen Abend 🙂
 
In dem Sinne.
Grüße,
ich 🙂
 
P.S.: Die Hall of Fame erklärt sich von allein, oder? 😉

Zeigt her Euren Lebenslauf

Leben
 
Hallöchen, lieber User.
Mit diesem Beitrag bewegen wir uns auf das Finale des Projekts „Wie erstellt man einen RPG-tauglichen Charakter?“ zu. Heute wird besagter Charakter seine Vergangenheit verpasst bekommen. Wie ist er aufgewachsen? Was hat er bisher erlebt? Was hat er gelernt? Dies und vieles mehr wirst du hier finden. Schönes lesen 🙂
 

1. Hintergrund warum?

Vielleicht stellt sich dir genau diese Frage, wenn du liest, dass du dir auch noch eine Vergangenheit des Charakters ausdenken zu musst. Immerhin könnte man die Person bereits als fertig betiteln. Schreiben kann man auf Grundlage der bisher festgelegten Punkte auch. Also warum sich noch die Mühe machen und einen Lebenslauf erstellen?
 
Dafür gibt es viele Gründe. Hier ein paar davon:
• Mitspieler können sich besser in die beschriebene Person hinein versetzen.
• Wie der Charakter handelt, wird immer auch von seiner Vergangenheit beeinflusst.
• Bestimmte Charaktermerkmale/Vorlieben/… können dadurch erklärt werden.
• Du kannst als Schreiber z.B. auch Flashbacks aus seinem Leben in die Postings einbauen.
• Hintergrundgeschichten machen neugierig. Man will den Charakter so kennen lernen, wie er jetzt ist.
• In Vergangenheitsgeschichten sind wichtige Ereignisse im Leben der Person vermerkt. Man muss sich also nicht alles merken.
• usw.
 
Vieles dient also der Hilfe beim Posten oder beim Verstehen eines Posts zum betreffenden Charakter. Oder beim Verstehen, wie der Charakter geworden ist, wie er momentan dargestellt wird. Außerdem kann die Vergangenheit auch amüsant gestaltet werden, wenn der Charakter das zu lässt. Nicht, dass Spaß ein Anreiz für die Erstellung einer Hintergrundgeschichte ist. Wobei? Doch 🙂
 

2. Inhalt der Vergangenheitsbeschreibung

Generell kann man sich die Geschichte des Charakters wie eine Art Lebenslauf vorstellen. Man beginnt im (Klein-)Kindesalter und arbeitet sich anhand verschiedener Erlebnisse, Ereignisse, etc. durch das vergangene Leben der Person. Dann fügt man evtl. noch ein paar Ideale ein und schon hat man eine fertige Lebensgeschichte. Das klingt jetzt sehr einfach, ist aber etwas mehr Arbeit.
 
Im Folgenden werde ich keine Altersangaben machen. Ich verwende die Benennungen, wie ich sie bereits im ersten Projektteil definiert habe.
 
Kindheit
Jedes Leben beginnt mit der Geburt, dem Säuglings- und Kleinkindalter. Da sich eine Person jedoch selten an seine ersten Jahre erinnern kann, beginnt der Lebenslauf meist erst im Kindesalter. Generell sind hier die Familienverhältnisse zu klären. Also wie groß war die Familie? Wie bekannt/reicht (wenn es für den Charakter relevant ist)? Wurde der Charakter eher verhätschelt oder war er der Außenseiter? War er evtl. Waise? Adoptiert?
Darauf bauen sich dann grundlegende Dinge auf, die das Kind erlernt hat. Bei einer großen Familie könnte es z.B. gelernt haben, sich durchzusetzen oder einfach immer ruhig zu sein. Solche Verweise auf die Persönlichkeit des Charakters verhelfen wieder zum „Aha!“-Effekt und schon wirkt die Person nicht mehr so mysteriös.
Darüber hinaus kann man hier auch Kindheitsträume offen legen, sofern sie für den Charakter im „Jetzt“ noch wichtig sind.
 

Der Charakter entwickelt sich

Kindliche Ideale und Interessen verändern sich, der Charakter wächst heran. Genau das soll im weiteren Verlauf der Beschreibung deutlich werden. Du wirst nicht jedes Lebensjahr genau darstellen müssen. Es reicht, sich auf wichtige Veränderungen zu beschränken. Oder auf Gegebenheiten, die sich über lange Zeit hindurch gezogen haben. Allerdings sollte so viel wie möglich von dem auftauchen, durch das das Leben des Charakters beeinflusst wurde. Sowohl im positiven, als auch im negativen Sinn. Nicht jeder hatte eine heile Vergangenheit.
 
Es ist mir bewusst, dass es wie ein Widerspruch klingt. Zuerst nur das Nötigste und dann alles? „Das Nötigste“ bezieht sich in dem Fall eher darauf, dass der Lebenslauf nicht mit Sinnlosigkeiten gefüllt wird. „Alles“ dagegen auf die wichtigen Dinge, die den Charakter wirklich begleitet haben.
 

Prägende Erlebnisse/Ereignisse

In jedem Leben gibt es Ereignisse, die dem Charakter entweder so zusetzen, dass er sie nie wieder vergisst oder die ihn ‚zu einem besseren Wesen‘ machen. Es sind die Todesfälle geliebter Personen, gewalttätige Eltern/Freunde oder Kriege auf der negativen Seite. Dagegen halten die erste Liebe, Abschlüsse mit exzellenten Noten und die Herzlichkeit der Mutter die Waage. Diese Erfahrungen sind es, die ein Leben dauerhaft verändern. In wie weit, bleibt deine Entscheidung. Wichtig ist aber, dass es Erlebnisse sind, die den Charakter möglicherweise noch bis zum „Jetzt“ beschäftigen oder an die er sich immer wieder gern erinnert. Demnach dürfen es nicht zu viele sein. Zu viele würden sie ihren Wert verlieren und einfach nur zu der einfachen Charakterentwicklung degradiert werden.
 

Blick in die Zukunft

Dein Charakter hat noch immer große Träume? Oder Ziele, die er erreichen möchte? Will er einfach nur diese lästige Raucherei los werden?
Alles, was die Person in ihrem Leben noch erreichen will, gehört hier hinein. Zugegeben, diese Kategorie ist in VERGANGENHEITSbeschreibungen eher selten zu finden. Dennoch halte ich sie, je nach Charakter, für wichtig. Wenn es sich z.B. um eine Person handelt, die ihr ganzes Leben streng durchgeplant und alles daran ausgerichtet hat. Oder um jemanden, der sich schon lang mit seinen schlechten Angewohnheiten herum geplagt hat bzw. schon länger versucht, sie sich abzugewöhnen. Besonders für das zweite Beispiel bietet sich ein Blick in die Zukunft an. Der Charakter wird seine Versuche nicht plötzlich beenden, weil das RPG beginnt. Es ist eine Aufgabe, die ihn weiterhin verfolgen und die definitiv auch seine Postings beeinflussen wird. Also kann man seine Mitspieler doch schon dezent vorwarnen, oder? 🙂
 

3. Anpassung des restlichen Steckbriefs

Manchmal gibt es während der Formulierung der Geschichte Momente, in denen man sich denkt: „Das würde besser passen. Aber dann passt xyz nicht mehr.“ Oder einem fällt auf, dass Punkte im Steckbrief auf einmal überflüssig geworden sind, weil sie schon vorher relevant waren und damit ihren Platz in der Vergangenheitsbeschreibung gefunden haben.
Dies sind die Momente, in denen der restliche Steckbrief abgeändert werden muss. Wenn es dir als Ersteller negativ auffällt, KANN es nämlich gar nicht passen. Nicht nur deswegen, weil du mittlerweile den „großen“ Plan deines Charakters im Kopf (und idealerweise auch irgendwo niedergeschrieben) hast, sondern auch weil du diese Person später (be-)schreiben musst. Glaub mir. Du wirst solang keinen Post schreiben können, bis der Charakter, zumindest für dich, stimmig ist. Also lieber den leichten Weg gehen und ein paar Punkte ändern. Lass dich beim Ändern jedoch nicht von der scheinbaren Masse der zu ändernden Dinge abschrecken. Jeder Punkt in der Charaktererstellung bedingt einen anderen und meist sind es nur kleine Formulierungen, die sich ändern müssen.
 
Die Überarbeitung des Steckbriefs ist keine leichte Aufgabe. Sie ist genauso Arbeit, wie die Erstellung der Hintergrundgeschichte oder all der anderen Punkte, über die du dir vorher Gedanken gemacht hast. Demnach sollte sie nicht auf die leichte Schulter genommen werden! Lieber gönnst du dir zwischendrin eine längere Pause (~ einen Tag) und arbeitest dann mit freiem Kopf daran, als dass dir nach RPG-Beginn noch immer Fehler und Ungereimtheiten auffallen. Denn nach RPG-Start wird ein ständiges Ändern des Charakters irgendwann nur noch nervig. Für jeden.
 

Schlusswort

Nachdem die beiden Monsteraufgaben nun erledigt sind, kannst du dir auf die Schulter klopfen und sagen: „Ich habe es geschafft!“ Alles, was dein Charakter benötigt, ist nun in Stein gemeißelt. Er ist fertig. Okay, der Name fehlt noch. Aber das ist doch ein Klacks, im Vergleich zur bisherigen Arbeit!
Also: Herzlichen Glückwunsch zu deinem persönlichen RPG Charakter.
Schon einmal vorab 🙂
Und weil wir Mr. oder Mrs. Namenlos jetzt erst einmal zur Genüge würdigen wollen, machen wir an dieser Stelle Schluss mit dem Blogeintrag. Nicht, dass noch vorgegriffen wird.
 
In dem Sinne.
Grüße,
ich

Man kann gar nicht alles mögen!

Vorlieben
 
Hallöchen, lieber User.
 
Ich begrüße dich recht herzlich zum bereits sechsten Teil der Projektreihe „Wie erstellt man einen RPG-tauglichen Charakter“. Heute wird es bei Weitem keinen so langen Text geben, wie sie bei den letzten Beiträgen zu finden waren. Das gibt das Thema Vorlieben und Abneigungen einfach nicht her. Aber bilde dir deine eigene Meinung lieber selbst.
 

1. Allgemein

Das, was der Charakter mag oder nicht mag, wird beeinflusst von allem, was bisher so über ihn festgelegt wurde. Hat er Wesenszüge, die ihm besonders gut gefallen? Hasst er seine Schwächen? Oder nutzt er sie gezielt, um das Umfeld von ihm fern zu halten? Gefällt ihm seine Arbeit oder hat er sie nur ausgesucht, um überhaupt irgendwie an Geld zu kommen? Wie sieht es mit den Beziehungen zu seiner Familie und seinen Freunden aus? Sind sie eher Mittel zum Zweck oder liebt er sie über alles? Das alles wird die Auswahl der Vorlieben und Abneigungen beeinflussen.
Aber nur beeinflussen!
Du wirst dich nicht nur auf die bisherigen Punkte versteifen müssen. Aber mehr dazu unten.
 

2. Vorlieben

Vorlieben lassen sich ganz einfach erklären: Alles, was der Charakter mag, kommt hier hinein.
Dabei ist es unwichtig, ob es Dinge sind, die es wirklich gibt oder ob es irgendetwas frei erfundenes ist. Vielleicht ein imaginärer Freund? Auch Erinnerungsstücke können hier zu finden sein. Oder Lieblingsfarben. Der Fantasie sind überhaupt keine Grenzen gesetzt. Selbst in RPGs ohne Fantasy-Anteil ist so ziemlich alles möglich. Der Charakter kann auch richtig schräge Vorlieben haben. Oder Fetische. Je merkwürdiger, desto lustiger. Aber das aller Beste ist immer noch die Tatsache, dass die Vorlieben auch komplett aus dem bisherigen Schema der Charaktererstellung heraus fallen können. Vielleicht hat ein Prominenter ja heimlich einen Briefmarkensammelwahn. Oder eine Ärztin eine Vorliebe für Wahrsagerei.
Dies ist so ziemlich die einzige Kategorie der Erstellung, die komplett gegensätzlich zum erdachten Charakter sein kann. Aber es sollte nicht übertrieben werden. Je mehr schräge Vorlieben die Person aufweist, desto merkwürdiger wird sie auf die Anderen wirken. Für jemanden, der sehr auf den Umgang mit anderen Charakteren bedacht ist, ein nicht unbedeutendes Hindernis. Sollte diese Schrägheit jedoch gewünscht sein, dann tob dich aus! Spätestens wenn der Charakter öffentlich ist, wird er für einige Überraschungen bei deinen Mitspielern sorgen.
 

3. Abneigungen

Wenn Vorlieben all jene Dinge sind, die der Charakter mag, dann sind Abneigungen natürlich das Gegenteil. Alles, was er nicht leiden kann, wird hier zu finden sein. Auch hier kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Bestimmt wird sich zwar die ein oder andere Abneigung z.B. gegen seine Schwächen finden lassen, doch das muss bei Weitem nicht überwiegen.
 
Wichtig ist darauf zu achten, dass der geplante Charakter nicht „alles“ hasst. Er kann vielleicht Fußball nicht ausstehen. Doch das heißt nicht, dass er generell gegen Sport ist. Eine Person, die alles hasst, ist nämlich wie ein Charakter, der ‚perfekt‘ und ohne Schwächen ist: Schwer in das RPG einzubinden. Es wird einfach schwieriger, mit solchen Charakteren zu interagieren und besonders in größeren RPGs würden sich die Personen irgendwann einfach andere Charaktere zum gemeinsamen Schreiben suchen. Außerdem ist es sehr schwer, einen solchen Charakter stets so zu schreiben, dass er einfach nichts mag. Er hätte dann doch auch keinen Antrieb, irgendetwas zu tun, oder?
Jetzt wird mir sicher vorgeworfen, dass die typischen Bösewichte auch immer gegen alles sind. Da widerspreche ich vehement. Meist ist diesen Bösewichten in der Vergangenheit etwas so drastisches passiert (z.B. die Familie wurde vor deren Augen getötet), dass sie einen Hass auf eine größere Gruppe von Wesen entwickelt haben. Allerdings lassen sich auch bei diesen Charakteren irgendwelche Vorlieben finden. Sei es nur, dass ihnen plötzlich ausgiebige Folter gefällt. Aus unserer Sicht wäre das negativ behaftet, aber hier gilt es, sich in den Charakter hinein zu versetzen. Dann wäre Folter doch eine Nachvollziehbare Vorliebe, nicht wahr?
 

Schlusswort

Die Auswahl an Vorlieben und Abneigungen ist einer der intensiveren Teile in der Charaktererstellung. Einfach aus dem Grund, weil man sich sehr in den Charakter hinein versetzen muss, um seine Reaktionen und damit seine Vorlieben und Abneigungen abschätzen zu können. Doch auch amüsante Seiten lassen sich, besonders bei den Vorlieben, finden. Es gibt hier so gut wie keine Regeln und man kann die schrägsten Kombinationen ausprobieren. Dennoch sollte man stets im Hinterkopf behalten, wie der Charakter auf Andere wirken könnte, wenn diese Merkwürdigkeiten ans Licht kommen. Sollten Reaktionen geplant sein, die den Charakter vielleicht in Schwierigkeiten bringen könnten, dann kann man sich hier austoben. Wenn nicht, dann lieber Dinge wählen, die nicht so negativ auffallen könnten.
 
In dem Sinne.
Grüße,
ich

Schwächling oder kein Schwächling? Das ist hier die Frage

Fähigkeiten
 
Hallöchen, werter User. 
 
Schön, dass ich dich in der goldenen Mitte des Projekts „Wie erstellt man einen RPG-tauglichen Charakter?“ begrüßen darf. Heute gibt es ein paar Tipps zu Stärken und Schwächen, sowie Grundlagen zu den diversen Fähigkeitsbereichen zu erlesen. Viel Spaß!
 

1. Stärken/Schwächen

Zum Thema Stärken/Schwächen bei der Charaktererstellung habe ich bereits beim Thema „Persönlichkeit“ einige Worte verlauten lassen. Es ist wichtig, einen Charakter auszubalancieren. Also dass er von Beidem etwas hat. Das lässt ihn nicht nur lebensechter wirken und seine Glaubwürdigkeit verstärken, es wird ihn auch einfacher zu schreiben machen. Eine Person ohne Schwächen hat nämlich von vorn herein die riesige Schwäche, dass sie und ihr Schreiber der Meinung sind, keine Schwäche zu haben. Der Charakter müsste also stets so geschrieben werden, dass er von allen Anderen als perfekt angesehen wird und das ist nicht nur unmöglich, das wird auf Dauer auch ziemlich nervig.
Also lieber doch ein paar Schwächen zusammen suchen 😉 Spart Ärger und Arbeit.
 
Generell gilt hier: Weniger ist mehr. Such dir maximal eine handvoll Stärken aus, nochmal ein paar Schwächen und belasse es dabei. Nicht, dass du noch den Überblick verlierst 😉
 
Können
In diese Kategorie fällt alles, was der Charakter in irgendeiner Weise sehr gut kann oder gar nicht beherrscht. Man könnte die Stärken/Schwächen im Bereich des Könnens theoretisch auch unter die Fähigkeiten mischen, aber zwischen wirklichem Gut-Können bzw. Gar nicht können und einfachem Können bzw. vielleicht nur etwas können liegt ein Unterschied. Deswegen gibt es diese Trennung. Einfach um zu sehen, worin der Charakter super ist und worin halt nicht.
 
In diese Kategorie gehören auch Stärken/Schwächen im Umgang mit anderen Charakteren, sofern das nicht schon als Charaktermerkmal festgelegt wurde.
 
Materielles
Hier gehören all diejenigen Dinge hinein, die der Charakter nutzen (z.B. reich = viel Geld) bzw. die er nicht nutzen kann (z.B. arm = zu wenig Geld). Dinge wären hier z.B. Geld bzw. Wertgegenstände allgemein, Ausrüstung, Transportmittel, etc. Auch hier gilt, dass es sich um Gegenstände handeln muss, die sein Leben stark beeinflussen. Lebensmittel wird man hier kaum aufzählen, genauso wenig wie den Kleiderschrank des betreffenden Charakters.
 
„Falsche“ Schwächen
Oft liest man Sätze, wie „XY hat eine Schwäche für Katzen“. Dies ist mehr eine Redensart, als eine Schwäche. Schwächen beschreiben nur Dinge, die der Charakter nicht kann. Also müssten es zumindest Dinge sein, die der Charakter tun könnte oder mit denen der Charakter etwas tun könnte.
– Aber mit einer Katze kann man doch XYZ tun! –
Richtig. Man kann damit etwas tun. Aber was kann der Charakter denn mit der Katze tun? Wenn man so darüber nachdenkt, würde „hat eine Schwäche für Katzen“ in jedem Fall eher „kann nicht widerstehen Katzen, z.B. zu kraulen“ bedeuten.  Damit wäre die Schwäche geklärt. Der Charakter muss Katzen immer kraulen, sobald er sie sieht.
– Ist doch das Gleiche! –
Nein. Einfach aus dem Grund, weil sich unter der ersten Formulierung jeder etwas anderes vorstellt. Da gilt auch das Argument nicht, dass er halt einfach gegen alles, was man mit Katzen tun kann, schwach ist. Denn was bedeutet denn alles? Beschreibe doch lieber direkt, woran der Charakter scheitert, als dich hinter solchen Floskeln zu verstecken.

 

2. Fähigkeiten

Unter Fähigkeiten fällt, wie bereits erwähnt alles, was der Charakter in irgendeiner Form beherrscht. Hier ist es nicht wichtig, Schwächen hinein zu schreiben. Eher im Gegenteil: Schwächen wären sogar sinnlos, da eine Fähigkeit ja etwas positives ausdrückt. Eine Person muss nicht zu jeder Kategorie etwas beherrschen. Wichtig ist hier, dass die Fähigkeiten zu dem Charakter passen und die bisherigen Entwicklungsschritte bei der Auswahl berücksichtigt werden. Also: Geschlecht, Alter, Rasse, Beruf, Charakter. Ach und dass die Berufsfähigkeiten eingetragen werden. Des Weiteren werden hier nur Fähigkeiten eingetragen, die in irgendeiner Weise von den Vorgaben der Rasse abweichen. Außer die Fähigkeiten sind bewusst ‚unauffällig‘ gewählt. In dem Fall schadet es nicht, dies zu vermerken. „Charaker D hat im Bereich … die üblichen bzw. durchschnittlichen Fähigkeiten seiner Rasse.“ Oder so in der Art.
 
Es folgen die unterschiedlichen Kategorien, in die Fähigkeiten eingeordnet werden können. Natürlich kann man sie anders nennen und erweitern/aufteilen/verkürzen.
 
Physisch (körperlich) – „Körperliches Können“
Zum körperlichen Können gehört alles, das mit Stärke, Geschick, Ausdauer und Zähigkeit zusammen hängt. Es geht hierbei um Fähigkeiten, die rein dem Körper entspringen. Also nichts, wobei man denken muss oder andere Voraussetzungen, als den eigenen Körper, benötigt.
• Stärke: Kraft des Charakters
• Geschick: Fingerspitzengefühl, Beweglichkeit, Wendigkeit, Schnelligkeit
• Ausdauer: Wie lang kann der Charakter bei einer Sache bleiben, am Stück Laufen/Rennen, …
• Zähigkeit: Wie standfest ist der Charakter? Steckt er Schläge z.B. eher lässig weg oder fällt er direkt um.
 
Psychisch (geistig/intellektuell) – „Wissen & Anwenden“
Im Vergleich zu den körperlichen Fähigkeiten, geht es hier um das Wissen des Charakters. Dabei muss er mit dem Wissen nicht zwingend etwas tun können. Natürlich nutzt in den wenigsten Fällen ein Wissen, das nicht gebraucht wird. Das würde nach einer Weile sowieso wieder vergessen werden. Außer der Charakter hat daran so viel Interesse, dass er es immer und immer wieder wiederholt. Nehmen wir als Beispiel Latein. Nur die, die es wirklich interessiert (bzw. Mediziner und Biologen), geben sich länger, als die geforderten Schuljahre über, damit ab. Bei allen anderen verblasst die Erinnerung daran und verschwindet irgendwann ganz. Dies muss berücksichtigt werden, wenn der Charakter über ‚ungebrauchtes‘ Wissen verfügt.
 
Für alles andere gilt: Je mehr Wissen über etwas vorhanden ist, desto länger hat es gedauert, es zu erlernen. Das bedeutet, dass der Charakter eventuell wieder im Alter angepasst werden muss, sollte er über mehrere tiefgreifende Wissensgebiete verfügen.
 
Hier ein paar Beispiele für Fähigkeiten im Bereich des Wissens und Anwendens:
Sprachen, Wissen über den Umgang mit Rassenmitgliedern verschiedener Schichten, Wissen über Gepflogenheiten anderer Rassen/Kulturen, Spezialisierungen, Wissen über verschiedenste Dinge im Allgemeinen (z.B. alles über einen Verein wissen oder über verschiedene Pflanzen/Tiere)
 
Künstlerisch/Musisch/Technisch/… – „Handwerk“
Nun steht das Ausleben der kreativen Ader und des handwerklichen Geschicks im Mittelpunkt. Jede Fähigkeit, die etwas damit zu tun hat, Dinge zu erschaffen, fällt in die handwerkliche Kategorie. Sei es nun die Fähigkeit zu Komponieren, Gedichte zu verfassen, zu zeichnen, Roboter zu bauen oder jede nur erdenkliche Figur aus Holz zu formen. Das ist nur eine kleine Auswahl der riesen Kategorie der handwerklichen Fähigkeiten.
 
Waffenkunde
Soll der Charakter Fähigkeiten im Nahkampf oder/und im Fernkampf haben? Dann bist du in dieser Sparte richtig. Solang nicht mit Fäusten gekämpft wird (das würde in die Stärke Kategorie und damit zu den körperlichen Fähigkeiten gehören), kommt alles hier rein. Egal ob Fähigkeiten mit Dolchen, Schwertern, Pistolen oder anderen Waffen. Schreib noch dazu, wie gut der Charakter den Umgang mit der Waffe beherrscht, dann bist du hier fertig. Sollten Fähigkeiten mit mehreren Waffen vorhanden sein, gibt es meist eine ‚Hauptwaffe‘, die hauptsächlich genutzt wird und mit der der Charakter besser umgehen kann.
 
Magie
Sollte dein Charakter über magische Fähigkeiten verfügen (NUR RPGs mit Fantasy!), werden sie hier notiert. Über welche Magie gebietet er? In welchem Ausmaß beherrscht er die Magie? Kann er sie kontrollieren? Was können seine Zauber bewirken? Wie offen lebt er seine magische Seite aus? Wenn du diese Fragen beantwortet hast, ist der Bedarf an magischen Erklärungen gedeckt. Allerdings musst du bei der Beantwortung auf die Regeln des RPGs achten! In jedem RPG gibt es andere Magieformen, andere Gesetze der Magie, andere Arten, wie Magie gewirkt wird.
 
Sonstiges
Alles, was in die anderen Themen nicht hinein gepasst hat, findet hier seinen Platz. Es sei denn, diese Sparte würde mit sehr vielen Fähigkeiten gefüllt werden. Sollte dies der Fall sein, müsste zumindest versucht werden, weitere Kategorien zu schaffen. Gibt es Ähnlichkeiten? Überthemen? Können notfalls auch mehrere Fähigkeiten zusammen gefasst werden? Diese Fragen helfen bei der Ordnung von sonstigen Fähigkeiten.
 

3. Schlusswort

Ich weiß, dass ich mich wiederhole, wenn ich schreibe, dass alles zusammen passen muss. Die Fähigkeiten müssen mit allen bisher festgelegten Punkten im Einklang sein. Sollten sich aufgrund der Fähigkeiten z.B. Charakterzüge ändern müssen, dann sollten sie geändert werden. Mir ist wohl bewusst, dass man sich schwer vorstellen kann, was zusammen passt und was nicht, wenn man nicht schon ein wenig Erfahrung hat. Deswegen: Keine Scheu haben und andere Leute nach ihrer Meinung zum Charakter fragen, wenn man sich unsicher ist.
 
In dem Sinne.
Grüße,
ich